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theaterpädagogik



 

Der Theaterpädagogik liegt der ganzheitliche Ansatz zugrunde. Diesem nähern wir uns mit den Mitteln und Formen des Theaters.

Aufgrund des spielerischen Umgangs mit Körper und Geist fördert und fordert die theaterpädagogische Arbeit Selbstbewusstsein, Fremdwahrnehmung, Teamfähigkeit, Konzentration, Sprache, körperliche und sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Bewegung, Koordination und hilft, Hemmungen abzubauen.

Die Theaterpädagogik bedient sich dabei größtenteils der Übungen aus der Schauspielausbildung. Aber auch Elemente aus beispielsweise Yoga oder Hui Chun Gong sowie Kreis- und Spaßspiele aus Kindertagen fließen mit ein.

Wir als Theaterpädagoginnen leiten die Übungen an, unterstützen den Einzelnen und die Gruppe in ihrem Prozess, sind Beobachter, aber auch Wegweiser. Dies alles passiert ohne Wertung und Bewertung weder von unserer Seite noch von Seiten der Gruppe oder des Einzelnen. Jeder darf sein.

Dieser geschützte Rahmen bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, mit ihrer Fantasie und ihrem Spiel sich und der Gruppe neue oder bisher verborgene (Spiel-) Räume zu eröffnen.

 

 

Mögliche Formen und Konzepte

 

Grundsätzlich erarbeiten wir ein individuelles Konzept, das den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst ist. Geht der Wunsch nach theaterpädagogischer Arbeit beispielsweise von einer Schule, einem Heim oder einem Unternehmen aus, so erfolgt diese in enger Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Auftraggeber.

 

Möglich ist erstens ein zeitlich begrenzter Kurs, z.B. zehn Doppelstunden in wöchentlichem   Rhythmus.

Dabei kann es auf der Grundlage des Ausprobierens Querbeet durch verschieden Theaterformen und Übungen gehen, wobei sich auch ein Thema herauskristallisieren kann, das dann bis zum Ende des Kurses verfolgt und vertieft wird.

Oder wir widmen uns in einem Kurs einem bestimmten Thema wie z. B. szenische Improvisation, Jeux Dramatique, Clownstheater, Schattentheater usw.

In beiden Fällen kann der Kurs mit einer Werkschau enden und eignet sich in seinem Aufbau auch für Workshops im Rahmen von zwei bis fünf aufeinander folgenden Tagen.

 

Zweitens gibt es die Möglichkeit eines fortlaufenden Kurses, der nicht zwingend mit einer Aufführung enden muss. In der Theaterpädagogik ist zunächst der Weg das Ziel.

Allerdings ist das Theaterspiel eine selbstdarstellerische Ausdrucksform, weshalb eine Aufführung zum einen denjenigen entgegenkommt, die sich ohnehin gerne präsentieren und zum anderen auch den Teilnehmern ein Erfolgserlebnis verschafft, die nicht geglaubt haben, dass sie das können.

 

Drittens kann mit Mitteln der Theaterpädagogik auch auf eine Aufführung für ein bestimmtes Ereignis hingearbeitet werden. In Frage kommen Jubiläen, Schul- und Vereinsfeste sowie religiöse Feste.

 

Kommt es in irgendeiner Form zu einer oder mehreren Aufführungen werden je nach Aufwand ab acht bis vier Wochen vorher zusätzliche Proben nötig und bei der Arbeit mit Kindern benötigen wir dann außerdem die Unterstützung durch eine Aufsichtsperson. Zudem werden Helfer/innen für Bühnenbild, Kostüme, evtl. Maske, Licht, Ton und Aufsicht während der Aufführung gebraucht.

 

Bei Kindern arbeiten wir mit einer Gruppenstärke von 6 bis maximal 15 Teilnehmern. Bei Erwachsenen sind es maximal 20 Teilnehmer.

 

 

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